Ein frohes 2019 allerseits!

Das neue Jahr fängt gleich mit vielen Gastspielen im Norden Deutschlands an. Detaillierte Infos in diesem Newsletter und wie immer auf der Homepage www.jovannelsen.de unter dem Link TERMINE!

Schön, dass Sie uns auch in diesem Jahr wieder die Treue halten!

 

GRAMMOPHONLESUNG

"Ein Panter in Berlin -

Kurt Tucholsky und der Sound der 20er Jahre"

am 11.01., im Binchen Filmtheater, Eutin

„Van Nelsen gelingt eine glänzende Hommage an den Publizisten und Satiriker Tucholsky (…) Ohne belehrende Attitüde plaudert er (…) über die Berliner Kunstszene der Goldenen Zwanziger und lässt die Texte Tucholskys wirken. Er bringt sie genial auf den Punkt, hochintelligent und immer detailgenau. (…) Ein guter Impuls, sich die Texte dieses Anwaltes einer freien Welt mal wieder vorzunehmen.“ (Dorothea Buchmann-Ehrle: „Hört das Schreien der Klavierjungfrauen“, in: Darmstädter Echo, 22.02.2016)

„Tucholskys Texte bringt van Nelsen in eine gelungene Verbindung mit der Musik jener Tage; hohe Kunst und leichte Muse verschmelzen. (…) Jo van Nelsen spricht diese Texte nicht, er inszeniert sie, verbindet die geschliffene Sprache Tucholskys mit ausgefeilter Mimik und Dramatik. (…) Wort und Ton, Bild und Filmausschnitt, Lustiges und Wissenswertes verbindet van Nelsen zu einer Melange, die unterhält und eine alte Zeit wiederauferstehen lässt – die aber das Publikum im voll besetzten Saal auch zum Nachdenken veranlasst.“ (Klaus Gast: „Lesen Sie Tucholsky!“, in: Main Echo, 12.03.2016)

„Auf Jo van Nelsen und sein Grammophon wäre Kurt Tucholsky an diesem Abend sicher stolz gewesen.“ (Nadine Kalbfleisch: „Jo van Nelsen gastiert in Alsfeld“; in: Lauterbacher Anzeiger, 21.04.2107)

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 GRAMMOPHONLESUNG

"KLEINER MANN, WAS NUN?"

von Hans Fallada

am 12.01., im Theater im Hinterhof, Buxtehude

2018 feierte Deutschland den 125.Geburtstag eines seiner beliebtesten Autoren, der in den letzten Jahren auch international wiederentdeckt wurde: Hans Fallada. Der noch heute bekannteste Roman Falladas, „Kleiner Mann, was nun?“, machte seinen Autor 1932 mit einem Schlag berühmt.

Jo van Nelsen präsentiert in seiner Grammophon-Lesung die schönsten Passagen der ungekürzten Urfassung, garniert mit Musik der Dreißiger Jahre. Natürlich von Original-Schellackplatten, gespielt vom Klingsor-Koffergrammophon. Parallel laufende Bilder der Zeit machen die Zeitreise perfekt.

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GRAMMOPHONLESUNG

"Die Schlangendame"

am 17.01., im Holzhausenschlösschen, Frankfurt/Main

 

Eine der schönsten Grammophonlesungen von Jo, die einen vergessenen Roman des Erfolgsautors Otto Julius Bierbaum wieder zum Strahlen bringt!

Pressestimmen:

„Einen guten Roman zu lesen, ist schön. Noch viel schöner ist es jedoch, ihn von Jo van Nelsen vorgelesen zu bekommen.“  (Hans Hirschmann: „Belle Époque contra Preußische Ordnung“, in: Frankfurter Neue Presse, 08.04.2016)

 „Amüsiert, konzentriert, vergnügt schmunzelnd, lachend oder spontan applaudierend verfolgte das Publikum (…) die Grammophon-Lesung „Die Schlangendame“ von Jo van Nelsen. (…) (Die) setzt sich wie ein Puzzle aus Lesung, Kommentar, Informationen, Musikeinspielung, Stummfilmen, historischen Ansichtskarten und Fotos zusammen. Je nach Szene holte der Künstler die einzelnen Teile aus seinem, einem Schatzkästchen gleichenden Fundus. (…) In seiner zweiten Grammophon-Lesung nimmt der lesende, seufzende, in die Romanfiguren förmlich eintauchende van Nelsen sein Publikum mit auf eine spannende, informative und stimmungsvolle Zeitreise, die es sich zu sehen und hören lohnt.“
(Christine Fauerbach: „Zeitreise mit Grammophonrauschen“, in : Wetterauer Zeitung, 08.04.2016) 

 

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GRAMMOPHONLESUNG

"KABARETT(ISTEN) IM KZ"

am 26.01., im der Hinterbühne, Hannover & am 27.01., im Roten Saal (Schloß), Braunschweig

 

Als Begleitveranstaltung zum Festival „Frankfurt liest ein Buch 2018: Anna Seghers´ DAS SIEBTE KREUZ" entstanden, entpuppt sich dieser spannende Vortrag als wahrer Publikumsrenner! 

Anna Seghers Roman beginnt mit der Flucht von sieben Häftlingen aus dem KZ Westhofen – den wenigsten der Inhaftierten gelang dies. Um ein Stück Normalität und Ablenkung auch an diesen Orten des Schreckens zu schaffen, geschah das Unglaubliche: Kabarett im KZ! Ob in Westerbork oder Theresienstadt – viele der inhaftieren Unterhaltungsstars der Weimarer Republik traten auch hier auf – manchmal heimlich, manchmal auf Befehl.

Dieses Stück fast vergessener, weil problematischer Kulturgeschichte lässt Jo wieder sichtbar werden. Er wird von den Schicksalen vieler inhaftierter Künstler (wie Isa Vermehren, Willy Rosen, Paul O´Montis, Kurt Gerron, u.a.) erzählen, ihre Texte lesen, ihre Lieder singen und von Schellackplatten spielen.

Ein weiterer Abend gegen das Vergessen und für das Erinnern an die, die Unterhaltung zu ihrem Lebensinhalt machten, auch hinter Stacheldraht. Und die erleben mussten, dass der gelbe Stern oder der rosa Winkel an ihrer Brust schwerer wog – auch nach dem Kriege.

Und doch ist es auch ein Abend, an dem es viel zu Lachen gibt – denn die vorgestellten Autoren und Interpreten waren einfach Meister ihres Fachs!

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Der ultimative Abend zur Musik der 1920er Jahre mit Jo und seinem Pianisten Bernd Schmidt!

Ein Muss für jeden Fan von "Babylon Berlin"!

 

am 13.01., in Schloß Reinbek, Reinbek

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am 25.01., in der Brunsviga, Braunschweig

(…) Ein Abend also voller Trouvaillen ist Jo van Nelsens neues, von Bernd Schmidt am Klavier begleitetes Musikkabarett.(…) macht auch die erste Stunde dieses Abends nicht nur den Nostalgikern im Publikum sichtlich großen Spaß. Nelsen aber geht es mit diesem musikalischen Bilderbogen um deutlich mehr. Reflektiert doch die Dramaturgie des Programms, reflektieren Conférence und Auswahl der Chansons von Hunger und Elend nach dem Ersten Weltkrieg über die Emanzipation der Frau bis zum offenen Antisemitismus stets auch das gesellschaftliche Klima im Berlin der Weimarer Zeit. (…)Heute sind nicht nur viele der einst auf den Straßen gepfiffenen Schlager und Chansons, sondern auch die meisten der einst gefeierten Dichter, Musiker und Interpreten weitgehend vergessen. Auch daran erinnert dieser schlicht wunderbare Abend. (Christoph Schütte: „In der Bar zum Krokodil“, F.A.Z., 30.11.2017)

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Zu guter Letzt

Vom 20.-23.01. findet wieder die wichtigste Messe des Jahres für alle KleinkünstlerInnen statt, die Freiburger Kulturbörse.

Auch Jo wird dort am Montag und Dienstag anwesend sein, am Stand 2.8.34 seines neuen Managements KULTURBÜRO 11, Dorothée Arden & Michael Glebocki. https://kulturbuero11.de 

Schauen Sie gern vorbei!

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Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen und wünschen einen guten Start in ein fantastisches neues Jahr! 

Im Februar können Sie Jo dann in Reinbek, Friedrichsdof, Leipzig, Wurzen, Friedberg, Frankfurt und Heidelberg erleben!

Ihr Büro Jo van Nelsen