High Five: „jetzt und hier“
Titel: High Five „jetzt und hier“ –
Das Programm zur aktuellen CD der a-capella-boygroup
Autoren: Hannes Herrmann, Sebastian Hug, Lukas Luem, Ulrich Stoll und Jannis Kirchner, Jo van NelsenPremiere: 23.08.2009
Aufführungsorte: Lutterbeker, Lutterbek und Gastspiele (D/CH/AU)
Inhalt:
Die neue a cappella – boygroup aus Baden-Württemberg
Sie sind jung, voller Elan und begeistern mit ihrem charmant-frischen Groove.
Hannes Herrmann, Sebastian Hug, Jannis Kirchner, Lukas Luem und
Ulrich Stoll gründeten High Five im Jahr 2006.Am Anfang coverten sie was das Zeug hielt. Aber es dauerte nicht lange, bis sich die fünf nach eigenen Songs sehnten, und so schrieben und arrangierten sie bald die ersten Eigenkompositionen. Von Beginn an begeisterten Sie die Zuhörer mit Liedern wie „jetzt und hier“ oder „Keine Zweite“.
Mit dem Abitur in der Tasche und einem witzigen Programm voller eigner, smarter Songs sind die Jungs nun unterwegs und erobern die Bühnen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Hand aufs Herz: wann haben Sie sich zusetzt von fünf gutaussehenden jungen Männern besingen und verführen lassen?
Kritiken:
„Freunde helfen mir bei allen Dingen, nur eines können sie nicht, nämlich singen“, flötet Sebi mit Belcanto- Kopfstimme, der Jannis und Hannes mit pumpendem Mundschlagzeug kontrapunktisch in die Parade fahren. Einer nach dem anderen drängelt sich vor - und damit haben wir alle Stimmen kennengelernt, klanglich und als Charakter. Den wählt das Quintett aus Offenburg als Lead-Stimme für jeden Song ganz bewusst aus. So spielt Uli trefflich den von der Liebe und verhexenden Frauen Gebeutelten in „Wie Pech und Schwefel“ („Du bist Schwefel, ich bin Pech“), macht Janis mit warmem Bass die Sehnsucht in „Ich vermisse dich“ hör- und fühlbar, und Hannes ist in „Schönste Freude“ eine klaglos, weil selbstironisch jammernde „Orgel mit Registern, aber keinen Tasten“.
Womit wir bei den Themen der befreundeten Fünf wären, nämlich bei den Frauen, dem durchweg stärkeren Geschlecht, und wie man sich diesem listig nähert oder es vom Leib hält. High Five geben ihren Texten aber immer wieder unerwartete Wendungen, die dem ausgeleierten Thema komische neue Facetten abgewinnen. So kommt „Keinen Sinn“ zunächst wie ein Liebeslied daher, doch die sanglich Angeschmuste entpuppt sich als Raucherin, und so „hat das mit uns keinen Sinn“, und „bei mir kommst du niemals zum Zug“. Bei solch gewitzten Pointen überhört man fast, wie gut diese auch harmonisch und im Arrangement gespiegelt werden, eine Meisterschaft, die bei High Five trotz ihrer Jugend schon recht gereift erscheint.
Bis auf die manchmal etwas zu dominanten Beatboxer wirken sie perfekt aufeinander eingespielt. Im Cold-Play-Cover „Fix You“ verschmelzen ihre Stimmen in einem chorischen a-cappella-Arrangement und erzeugen mit berührenden Gänsehauteffekten eine zauberhafte Liebesballade. Solcher Harmonie trauen High Five freilich nur für den musikalischen Moment, denn Harmonie gibt's zu selten im wahren Lieben und Leben - wohl aber und gerade in der Musik. Und deshalb stimmt man gerne in ihr Loblied ein: „Bist du schlecht gelaunt, hilft a-cappella-Sound, denn irgendwann stellt jeder fest, „a-cappella ist besser als der Rest!“.
Kieler Nachrichten, 23.08.2009
Die Offenburger Gruppe High Five vereinte mit ihrem A-cappella-Gesang die Generationen und begeisterte alle gleichermaßen. Lächelnde Gesichter in allen Sitzreihen, die Zuschauer waren gefesselt von der Darbietung, die eigentlich in keine Schublade passte. Theatralisches, Kabarettistisches und Choreografisches vermischte die Truppe mit ihrer Sangeskunst. (…)
Lockere und witzige Bühnenshow mit hohem Unterhaltungswert - sehr erfrischend!
Badische Zeitung
High Five schubiduht und scattet im ausverkauften Salmen pfiffig, mit Witz und sinnigen Reimen. Ausverkauft! Der Salmensaal war rappelvoll, und immer noch strömte das Publikum und fragte nach Tickets für High Five. Was vor zwei Jahren als Schülerspaß begann, hat eine begeisternde Entwicklung genommen. Mittlerweile sind die Sänger zwischen 18 und 20 Jahre alt und leiten so einen Abend souverän und locker. Der Charme der fünf Jungs ist frisch, die Musik ebenfalls. Denn: High Five haben witzige Texte und setzen sie pfiffig um. Die Songs sind allesamt Ohrwürmer, die Melodien bleiben hängen. High Five sind sehr pur und gerade dadurch stimmlich schön transparent.
Badisches Tagblatt