JO VAN NELSEN
Portrait im Journal Frankfurt Nr. 22 2001
dpa Portrait über Jo van Nelsen
Jo van Nelsen (geboren 1968 in Bad Homburg) wird gerne in der Presse als „Kulturallrounder“ bezeichnet. Begonnen hat er als Chansonnier und brachte bislang 17 Soloprogramme auf die Bühne und 19 verschiedene Tonträger in die Läden (u.a. 1989 den Top-Ten-Hit „Der Erdbeermund“). Er arbeitetet als Schauspieler, Sprecher und Moderator in Theater und Varieté (u.a. Tigerpalast, Frankfurt/M.), im Rundfunk und im Fernsehen. Er erhielt u.a. den Ralph-Benatzky-Chansonpreis und den Thüringer Kleinkunstpreis. Seit 2001 arbeitet er vermehrt als Regisseur im Bereich Theater und Kleinkunst. Als Autor hat Jo van Nelsen ein Standardwerk zur Geschichte des deutschen Kabarettchansons bei dtv veröffentlicht, 2006 wurde sein erstes Theaterstück in Stuttgart uraufgeführt. Seit 2009 arbeitet er zudem als spiritueller Coach. Er lebt in Frankfurt am Main. Ausführliche Informationen finden sich auf www.jovannelsen.de
JO VAN NELSEN
Geboren am 28.08.1968 in Bad Homburg vor der Höhe.
1988 Schulabschluss mit dem Abitur in Bad Homburg v.d.H 1989-1990 Dramaturgie- und Regieassistenz bei Rainer Mennicken am Schauspiel Frankfurt/M. Seit 1989 Arbeit als Chansonnier, Schauspieler, Sprecher und Moderator/Conferencier in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland Seit 1997 Arbeit als Radiomoderator und Radio-/Printautor 1998-2000 Ausbildung zum klassischen Bariton bei Wolfgang Grimm, Frankfurt/M. Weiterbildung in Sprechtechnik/ funktionalem Stimmtraining Seit 2001 Arbeit als Regisseur Seit 2005 Arbeit als Bühnenautor Seit 2007 Arbeit als Esoterischer Lebensberater
WERDEGANG:
1989
„La nuit en rose“ (Chansonprogramm)
TV-Auftritte und Tournee durch Deutschland, Frankreich, Schweiz als Mitglied der
Popgruppe Culture Beat mit dem Dancefloor-Hit „Der Erdbeeermund“
1990
„Lauter Lügen“ (Chansonprogramm)
TV „Liebesgeschichten – Frauen sind keine Engel“ (Personalityauftritt; P: HR, R: Michael Becker)
1991
„Küß mich unterm Gummibaum – Die deutsche Nachkriegsrevue“ (Solorevue)
1992
„Eine starke Blondine“ (Dorothy-Parker-Projekt im Duo mit Evi Niessner; P: mainzer kammerspiele; R: Claudia Wehner)
Promo-Tour zur CD „Im Dunkel der Nacht“ (mit Band Die Schwindler; Columbia/SONY)
Ralph-Benatzky-Chansonpreis
1993
„Die Nacht der Tribaden“ (Schauspiel von Per Olov Enquist; Rolle des Schiwe;
P: mainzer kammerspiele; R: Claudia Wehner)
TV „Nachtrunden“ (Rolle des Nachtclubsängers; P: HR; R: Sylvia Hofmann)
Lesungen (aus Werken von Hervé Guibert, Arnolt Bronnen, Baby Neumann, Friedrich Hollaender, u.a.)
1994
„Jo van Nelsen singt und liest Friedhelm Kändler“ (Chansonprogramm)
„ich will. Ein Chansonabend für dich, für mich und für Hildegard Knef“ (Biographische Solorevue um das Leben der Knef; R: Claudia Wehner)
„Es leuchten die Sterne“ (Chansonprogramm)
Beginn der Zusammenarbeit mit dem GOP Varieté Hannover als Conferencier
„Heimat“ (Beitrag zur Anthologie „Ein Ort, überall“, magnus buch)
1995
„Vive la chanson!“ (Einwöchige Werkschau im Mousonturm, Frankfurt/M.)
„Geschichte des Chansons in Deutschland bis 1933“ (Seminar)
CD „ich will“ (jojo-records)
1996
“In aller Heimlichkeit” (Chansonprogramm; Texte und R: Friedhelm Kändler)
Beginn der Zusammenarbeit mit dem Tigerpalast, Frankfurt/M., als Conferencier
CD „Friedhelm Kändler: Mein schönstes WoWo“ (3 Titel; Cordaria)
1997
Monatliche Kolumne in der Zeitschrift GAB (bis 1999)
Moderator bei Radio X (Frankfurt/M.)
Maxi-CD „Die Maiennacht“ (Sony Music)
1998
„Kitsch! – Lieder und Texte entlang der deutschen Schmerzgrenze“ (R: Birgitta Linde)
„Im Weißen Rössl“ (Revueoperette von Ralph Benatzky; Rolle des Oberkellners Leopold;
P: Alte Mühle, Bad Vilbel; R: Willy Praml)
TV-Portrait „Gelebte Chansons – Jo van Nelsen“ (P: HR; R: Simone Jung)
Maxi-CD „van Nelsen singt Kändler“ (SDR/ jojo-records)
Preis „St.Ingberter Pfanne“ für „Kitsch!“
Preis „Wilhelmshavener Knurrhahn“ für „Kitsch!“
TV „Kitsch!“ (Fernsehaufzeichnung SR)
1999
„Und Tschüss! – Die 1.Abschiedstournee“ (Chansonprogramm)
„Der Erlkönig“ (Titel auf CD-Sampler „Rosebud Red – Songs of Goethe and Nietzsche“; Mastermind Music)
TV „Der Weg zum Leser“ (Rolle des Schriftstellers Bernd Haverkamp; P: HR; R: B.Schneider)
2000
Maxi-CD „Der Erdbeermund“ (Neuaufnahme; Town Music)
TV „Satirefest“ (SFB)
TV „4O Jahre Renitenz Theater: Ausschnitte aus Und Tschüss!“ (SDR)
2001
Thüringer Kleinkunstpreis für „Kitsch!“
„Wir richten scharf und herzlich! – Eine Jahrhundertrevue des deutschen Kabaretts“ (Revue mit Cornelia Niemann, Sabine Fischmann und Jo van Nelsen; Zusammenstellung und R: Jo van Nelsen)
Buch „Wir richten scharf und herzlich! – Chansons aus 100 Jahren Kabarett“
(Chanson-Anthologie/ Kabarettgeschichte von Jo van Nelsen bei dtv)
„Wir richten scharf und herzlich! – Chansons aus 100 Jahren Kabarett“ (Chansonprogramm im Duo mit Sabine Fischmann)
Beginn der freien Mitarbeiterschaft bei hr2 als Rundfunkmoderator, Präsentations- und Tagesredakteur.
2002
CD „Wir richten scharf und herzlich! – Chansons aus 100 Jahren Kabarett“
„Bitte, erschieß deinen Gatten – Eine schwarze Revue“ (Revue mit Cornelia Niemann, Sabine Fischmann und Jo van Nelsen; R: Jo van Nelsen; P: Burgfestspiele Bad Vilbel)
Regie „Heute schon gesucht?“ (Kabarettsolo von Anton le Goff alias Maja Wolff)
2003
„EASY oder Whatever happened to Barbie and Ken?“ (Deutsch-Amerikanisches Popkabarett mit Thorsten Larbig; Text: Bert Bresgen; R: Cornelia Niemann)
TV 3sat „Kulturzeit“ (als Yuppie-Banker in satirischem Kurzbeitrag über Kulturpolitik in Frankfurt/M.)
Regie „Heute abend: Lola Blau“ (Musical von Georg Kreisler; P: Burgfestspiele Bad Vilbel)
TV Moderation der Comedy-Abende aus dem Comoedienhaus Wilhelmsbad, Hanau (P: HR Fernsehen)
CD „Uli Schmid/ F.Kändler: Unter der Sonne von Mexico“ (2 Titel auf Sampler-CD: „Wenn ich wieder wieder liebe“/ „Hammerfest“)
2004
Regie „Big Girls Don´t Cry“ (Programm der Jazz-a-capella-Gruppe „Vokaliesen
Regie „Russisch Brot auf Immenhof“ (Boulevardkomödie von und mit „Die Grundguten“, Gallus Theater, Frankfurt/M.)
„Just Friends – Das Beste aus 15 Jahren“ (Chansonprogramm mit Thorsten Larbig)
Regie „Swing Sisters“; Musical von Wolfgang Adenberg; Uraufführung; Komödie im Marquard, Stuttgart,
Seit Februar: monatliche Satire-Kolumne („Spalter“) in der Frankfurter Rundschau
2005
Regie „Alles Theater oder Wenn Schiller das wüsste…“ (Solokabarett von und mit Iris Stromberger; Alte Mühle Bad Vilbel)
„GRÜN! Ein Abend für eine Farbe. Lieder.Texte.Absurditäten“ (Chansonprogramm mit Thorsten Larbig)
Lesung „Baby Neumann: Nicht zu fassen!“ (Querverlag)
Regie „Butterbrot“ von Gabriel Barylli (Landestheater Schwaben, Memmingen, Premiere: 06.11.05)
Publikumspreis für Regie „Swing Sisters“ (Komödie im Marquardt, Stuttgart)
2006
Lesung „Jo Babba ! – VAN NELSEN LIEST HESSELBACH“
Regie „Charleys Tante“ von Brandon Thomas (Volkstheater Frankfurt; Premiere 11.02.2006)
Uraufführung „Ich hab noch einen Koffer in Berlin. - Die zwei Leben der Marlene Dietrich“ Bühnenstück mit Musik von Jo van Nelsen, Regie: Jo van Nelsen (Premiere: 19.05.2006, dort unter dem Arbeitstitel „Mythos Marlene“, Komödie im Marquardt, Stuttgart) mit Sona MacDonald als Marlene Dietrich, Piet Arne Pietz, Oliver Krämer u.a.
CD „GRÜN! – Ein Abend für eine Farbe“ (jojo-records 004)
CD „music of the city“ (off town music; 1 Titel auf Sampler: „Stadtillusion“)
Hörbuch-CD „Wenn Winter ist, will Eis ich schlecken“ (Stalburg Theater Tonträgerei; als Sprecher zusammen mit Ingrid ElSigai; Wintertexte von Frankfurter Autoren, darunter auch ein eigener Beitrag)
Textbeitrag in „Mein schwules Auge 3“ (Konkursbuchverlag, Berlin)
„Was, Dir geht’s gut? – Ein musikalischer Wellness-Abend“ (Musikkabarett mit Thorsten Larbig)
2007
Publikumspreis für Regie „Mythos Marlene“ (Komödie im Marquardt, Stuttgart)
Regie „Reform mich, Baby! – Eine erotische Politsatire in 3 Akten“ von Bernd Krieg, Effi B.Rolfs, u.a. (Satirisches Theater Die Schmiere, Premiere 02.03.07)
Seit 03.03. nebengewerblich tätig als Kartenleger und Esoterischer Lebensberater
Ausbildung zum Schamanen am Institut Martin Brune (Venlo/NL)
CD „Zuckerschnecksche, Prinzje & Co – Frankfurter Künstler singen Kinderlieder“ (1 Titel auf Sampler: „Lied von der kleinen Laus Plü“ – Neuaufnahme)
Organisation des AIDS-Benefiz „One World-One Hope“ (u.a. mit Desimo, Duo Fragile, Fabian Schläper, La Salle Brothers, Die Schwerdtfegers)
2008
Regie „Kunst“ von Yasmin Reza (Komödie im Marquardt, Stuttgart; Premiere: 25.01.08; mit Michael Schanze, u.a.)
Regie „Brumm Brumm“ von Michael Herl (Uraufführung; Stalburg Theater, Frankfurt/M.; Premiere: 02.09.08)
Rezept- und Kurzgeschichten-Beitrag als Autor in „Samstag gibt´s dick Supp“ (Hessisches Kochbuch,B3 Verlag, Frankfurt/M.)
Kurzgeschichte und Gedicht in „Das Schwule Auge 5“ (Konkursbuch Verlag, Berlin)
„Just Friends, vol.II“ (Chansonprogramm mit Thorsten Larbig, Klavier)
2009
- Regie „Ich war´s nicht“ von „Zu Zweit“ (Chansonprogramm von und mit Tina Häussermann und Fabian Schläper; Premiere: 01.03.09, Renitenz Theater, Stuttgart)
- „Wunschlos glücklich!“ (Musikkabarett mit Thorsten Larbig, Klavier; Premiere: 19.03.09, Mousonturm, Frankfurt/M.)
- Beginn der Ausbildung zum Systemischen Berater bei Helmut Meier, Frankfurt/M.
- Kurzgeschichte in „Frühlings-Rollen“ (Hrsg. Sandra Wagner; edition zweihorn, Neureichenau)
- Regie-Coaching der acapella-Gruppe „High Five“, Offenburg
- CD „Was, Dir geht´s gut?“ (jojo-records 005); VÖ: September 2009
- Kurzgeschichte in „Schlechter Sex“ (Querverlag, Berlin); VÖ: September 2009
- Jurypreis beim Wettbewerb „Braunschweigs schönstes Liebeslied“ im Rahmen des European Minnesang Festival 2009